Tim Clark siegt: Briny Baird jetzt der reichste Loser
Jahrelang hielt der Südafrikaner Tim Clark den etwas zweifelhaften Titel als reichster Spieler ohne PGA Tour Sieg in der Hand. Mit seinem eindrucksvollen Sieg bei der Players Championship im Mai 2010 hat er es nicht nur allen Zweiflern an seiner Nervenstärke bewiesen, er darf nun auch den Thron des bestverdienenden PGA-Tour-Losers räumen. Die Krone ging damit quasi als Geburtstagsgeschenk an Briny Baird über. Allerdings natürlich nur bildlich gesprochen, denn der Platz auf dem Kopf des Amerikaners ist bereits für einen Strohhut reserviert.
Mit Kevin Na wurde Baird Anfang Oktober 2011 auch einen seiner ärgsten Verfolger los als dieser die Justin Timberlake Shriners Hospital for Children Open gewann. So ist Alex Cejka ohne großes eigenes Zutun bis auf Platz 8 in der Liste der Biggest Loser hochgesprungen. Herzlichen Glückwunsch?! Von hinten machen allerdings etliche Australier sowie der notorische Führungsverspieler Spencer Levin mächtig Druck.
Hier einmal die momentanen Top 20 der Career Money Liste ohne Sieg:
- Briny Baird $12.634.862
- Brett Quigley $11.048.433
- Brian Davis $10.546.734
- Jeff Overton $9.981.585
- Steve Marino $8.988.869
- Charlie Wi $8.888.930
- Skip Kendall $8.074.041
- Alex Cejka $7.914.240
- Greg Chalmers $7.772.882
- Matthew Goggin $7.282.112
- Nick O’Hern $7.211.304
- Ken Duke $6.752.820
- John Mallinger $6.641.280
- Michael Allen $6.316.156
- Kevin Streelman $6.047.934
- Jay Williamson $5.944.298
- Spencer Levin $5.439.686
- Kent Jones $5.346.948
- Craig Barlow $5.183.390
- Jimmy Walker $5.180.859
aktueller Stand: 31.12.2012

[...] knapp 12,5 Millionen Dollar auf der PGA Tour eingespielt – und baute seinen Vorsprung in der Liste der bestverdienenden PGA-Tour-Profis ohne Sieg auf 1,4 Millionen Dollar vor Brett Quigley [...]
[...] Wann immer Jason Dufner kurz vor seinem ersten großen Turniersieg stand, konnte man ihm als Fernsehzuschauer die Panik in den Augen ansehen. Dufner sah immer aus als sei er von der Situation übermannt und so verspielte bisher in schöner Regelmäßigkeit die besten Ausgangspositionen. Auch gestern sah es so aus als würde alles wie immer laufen. Mit zwei Schlägen Vorsprung in die Schlussrunde der Zurich Classic gestartet, schoss sich Dufner mit einem Bogey an der 6 aus der alleinigen Führungsposition und als Ernie Els an der 7 auch noch ein Eagle gelang, war der Absturz vorprogrammiert. Doch dieses Mal bewies der Mann mit der Rory-McIlroy-Gedächtnisfrisur Nehmerqualitäten, rettete sich mit Birdies auf der 8 und der 10 ins Playoff und siegte schließlich mit einem Birdie auf dem zweiten Extraloch gegen Ernie Els. Durch seinen Sieg verabschiedete sich Dufner nach 8,3 Millionen Dollar Preisgeld aus der Top 20 der bestverdienenden Profis ohne Titel. [...]
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